FAQ

 

Habt ihr Fragen, die hier noch nicht beantwortet werden? Dann schreibt uns This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. und wir werden sie euch beantworten ;)

Jeder! Voraussetzung für Capoeira ist nicht absolute Fitness, sondern Spaß an Bewegung zur Musik und Neugier auf eine Einheit aus Tanz, Spiel und Kampf. Daher ist es für alle Altersgruppen und beide Geschlechter gleichermaßen geeignet. Capoeira ist Ausdruck von Freiheit & Lebensfreude, Selbstverteidigung, interkultureller Austausch, ein Weg, physische, mentale & spirituelle Stärke und Ausgeglichenheit auszubilden.

Wir haben wir schon sehr erfolgreich mit Kindern und Erwachsenen mit verschiedensten – körperlich wie geistigen – Behinderungen gearbeitet. Auf Anfrage bieten wir auch gerne Kurse oder Workshops (Sport, Bewegung, Musik, ...) für Menschen/Kindern mit Handicap an. Bei Interesse nehmen Sie bitte einfach Kontakt mit uns auf.
Ihren Ursprung hat Capoeira der Legende nach von den Sklaven, die von Afrika nach Brasilien verschifft worden sind. Die Menschen wurden von den Kolonialherren zur Arbeit auf den Zuckerrohrplantagen gezwungen. Da offiziell Kampfübungen verboten waren, haben die Sklaven Capoeira entwickelt und in ihren kulturellen Tänzen praktiziert/getarnt. Daher entstand auch der Trugschluss, dass Capoeira ein Tanz ist.

Im Jahr 1937 registriert Mestre Bimba die erste offiziell anerkannte Capoeira-Schule im “Sekretariat der Erziehung, Gesundheit und Öffentlichkeitsarbeit“. Seither entwickelte sich Capoeira zu einem Teil der Brasilianischen Kultur.
Batizados sind, meist jährlich, stattfindende Feste, bei denen die Schüler mit dem sogenannten „ Apellido“ (Capoeira-typischer Spitzname) getauft werden oder sie bekommen – wenn sie sich weiterentwickelt haben – den nächsthöheren Gürtel (Corda). Aus diesem Grund wird dieses Ereignis auch „Troca de Corda“ genannt – also: Gürteltausch.

Fotos von Kemptens letzten Batizado ansehen

In der Capoeira-Welt erhält jeder Schüler von seinem Lehrer/Trainer den sogenannten „ Apelido“ (port. "Spitzname"). Der Apelido ist in den meisten Fällen ein portugiesischer Begriff der z. B. eine Besonderheit/Eigenheit des Schülers beschreibt oder auf die Herkunft des solchen eingeht. Der Apelido bleibt dem Schüler in deiner "Capoeira-Karriere" erhalten, lediglich die Graduierung (z. B. "Graduado", "Instrutor", "Professor", ...) ändert sich.

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Maculélé beinhaltet viele Formen der Capoeira und taucht auch sehr häufig im Zusammenhang mit Capoeira auf.
Gespielt wird auch Maculélé in einem Kreis von Spielern, die auf ihren Einsatz warten, singen und sich mit ihren 2 Stäben im Grundschritt bewegen. Im Kreis spielen 2 Spieler, die von außen getauscht werden. Die Spieler bewegen sich in dem typischen 4-Takt Rhythmus und Schlagen auf den 4. Schlag der Musik die Stöcke jedes Mal gegeneinander.
Die Spieler sind somit aufeinander angewiesen, können aber in der restlichen Zeit von 3 Taktzeiten ganz unterschiedliche eigene Bewegungen machen. Bei Shows werden auch gerne Buschmesser benutzt, welche auf den Hintergrund des Kampfes im Dschungel hinweisen. Nicht selten sind die Künstler bei Auftritten auch in Buschkleidung verkleidet. Das Ganze hat ebenfalls eine Musik zur Grundlage, Gesang mit Chor und eine oder mehrere Atabaques (Trommel).

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Die Armada ist ein drehender Kick, bei dem das schlagende Bein in einer schwungvollen 360°-Drehung in Richtung Kopf des Mitspielers geht.

Die Queixada zählt zu den drehenden Kicks. Der Körper dreht sich tief 90° zum Mitspieler (wie bei der esquiva de lado), die Beide überkreuzen sich bei der Aufwärtsbewegung, wobei das vordere Bein zum Mitspieler in hohen Bogen schlägt.

Die Meia lua de frente ist ein drehender Kick, bei dem das hintere Bein (in der Ginga) in einem hohen Boden von Außen nach Innen gezogen wird.

Die Meia lua de compasso ist ein drehender Kick, bei dem der Oberkörper erst in einer eindrehenden Bewegung tief geht, um dann das hintere gestreckte Bein in eine ca. 180°-Drehung hoch in Richtung Kopf den Mitspielers zu schlagen.

Der Bênção ist ein s.g. gerader Kick, bei dem das hintere Bein in einer schiebenden Bewegung nach Vorne tritt. Wie wenn man eine Türe auftreten würde.

Der Martelo ist ein s.g. gerader Kick – wie ger Roundhouse-Kick im Kickboxing. Der Rist des hinteren Beines wird seitlich in Richtung Kopf des Mitspielers geschlagen. Wichtig dabei: Standfuß und Hüfte drehen sich etwa 90° nach Innen.

Das Berimbau [beɾĩˈbau̯] ist das wichtigste Musikinstrument in der Welt von Capoeira. Es leitet nicht nur die Rodas sondern gibt auch an, welche Art von Spiel stattfinden soll. Der Saitenträger besteht aus einem gebogenen Holzstock (der 'Verga' aus Biriba-Holz), an dessen beiden Enden ein Draht (Arame) als Saite befestigt ist (oft aus alten Autoreifen entnommen) und einem aufgeschnittenen, ausgehöhlten Flaschenkürbis (Cabaça), der als Resonanzkörper am unteren Drittel des Bogens über Saite und Bogen befestigt wird. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Berimbau)

Video folgt in Kürze!


 

Kontakt München

Capoeira Union München e.V.
Professor Bronco (Leonardo)
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Kontakt Allgäu/Kempten

Abadá Capoeira Allgäu e.V.
Professor Bronco (Leonardo)
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